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19.05.19 Chancen und Risiken von 5G

5G: Smart in die Zukunft? Chancen und Risiken der neuen Funktechnologie

Fast 200 Interessierte kamen am Sonntag, dem 19. Mai abends in die Stadthalle Hachenburg. Das Forum Ganzheitliche Gesundheit e.V. hatte in Zusammenarbeit mit dem in Rosenheim ansässigen Arzt Jürgen Schumann zu einer Veranstaltung zum Thema „5G – Smart in die Zukunft?“ eingeladen. Hochkarätiger Gastreferent war Professor Dr. Dr. Klaus Buchner, Strahlenphysiker und EU-Abgeordneter, der die komplizierte Anreise mit der Bahn in den Westerwald nicht gescheut hatte.

Äußerst kompetent und anschaulich stellte Professor Buchner die verschiedenen Problembereiche zum Thema Mobilfunk dar. Er führte aktuelle seriöse Studien zu Schäden an Pflanzen und Tieren ebenso wie zu gesundheitlichen Gefahren beim Menschen (bis hin zu Krebs) auf. Dabei wies er auch darauf hin, dass gerade Kinder und Jugendliche und chronisch Kranke noch einmal stärker als gesunde Erwachsene durch die Folgen von Hochfrequenzstrahlung belastet werden. Aber auch eine stetig steigende Anzahl bislang gesunder Erwachsener hätte immer mehr mit oft diffusen Beschwerdebildern zu tun (Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Herzprobleme, Erschöpfungszustände), die zumindest zum Teil mit Hochfrequenzstrahlung in Verbindung gebracht werden können. Die in Deutschland geltenden Grenzwerte, auf die von offizieller Seite immer wieder verwiesen wird, nannte Professor Buchner „so verrückt hoch“, dass sie nicht wirklich einen Schutz darstellen. Außerdem verwies er immer wieder darauf, dass es längst andere technische Möglichkeiten gäbe, die für lebende Systeme viel weniger schädlich seien. „Die rückständige Technologie und die heutige völlig überhöhte Strahlung können wir uns nicht mehr leisten. In anderen Ländern wird schon längst auf die niedrig strahlende modernere Mobilfunktechnik umgestellt.“

Herrn Buchner war es auch wichtig, den Zuhörern viele Möglichkeiten aufzuzeigen, was jeder für sich konkret tun kann, um selbst die Strahlung für sich zu reduzieren. Dazu gehört z.B. das Tragen von einem Headset beim Handytelefonieren.

Nach seinem spannenden und doch auch immer wieder humorvollen Vortrag kam es noch zu einer regen Diskussion mit vielen Fragen und Beiträgen von den Teilnehmern, die zum Teil von relativ weit weg angereist waren, um an diesem Abend dabei sein zu können. „Das hat sich aber wirklich auch gelohnt!“, so eine Teilnehmerin aus Montabaur. „Es ist Zeit, dass dieses Thema endlich mehr in die Öffentlichkeit rückt!“

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